Neopren-Prüftechnik
Bislang konnte die
Kälteschutzwirkung eines Tauchanzuges nur durch subjektiv geprägte
Verfahren bestimmt werden. Wärmebilder gehörten ebenso dazu wie das
Messen der Zeit, die ein Proband im kalten Wasser verbringen konnte, ohne
Unterkühlungserscheinungen zu zeigen.

Diese Verfahren hatten große Nachteile: Sie waren personenbezogen und wurden von der Statur, der Anzugpaßform sowie dem psychischen und physischen Zustand des Probanten verfälscht. Viel schwerwiegender war jedoch die Tatsache, dass dort, wo die Leistungsfähigkeit eines Tauchanzuges ernsthaft gefordert war, keine Bewertung seiner Qualität möglich war: Im Kaltwasser auf Tiefe.
Mit einer neu entwickelten Prüftechnik sind wir nunmehr in der Lage, erstmalig - weltweit ist Vergleichbares derzeit nicht bekannt - den Wärmeverlust (=Energieverlust) durch ein Material im kaltem Wasser bei einem Tauchgang messtechnisch zu ermitteln!
Objektiv und reproduzierbar läßt sich nun feststellen, welche Neoprensorte wieviel Energieverlust zuläßt. Nicht zuletzt mit Hinblick auf die entstehende Norm für Tauchanzüge und ebenso Kälteschutzanzüge sind diese Leitungsdaten von großer Bedeutung für Sie.
besteht auch die Möglichkeit, bei Trockentauchmaterial mit dem Isoliergas Luft oder Argon eine Leistungsanalyse bis zu einem Druck von 8 bar abs (entspricht 70 m Tauchtiefe). durchzuführen.